Falknerei

Rotmilan Lucia zur AnschauungIch betreibe meine Falknerei ja etwas anders, wie auf den Seiten zurvor beschrieben. Generelle Informationen zur Falknerei finden Sie nachfolgend:

Beizjagd oder auch Falknerei,
ist das Abrichten, die Pflege und das Jagen mit Hilfe eines Greifvogels. Feder- und Haarwild sind hierbei Ziel der Jagd. Trotz des deutschen Namens werden bei der Falknerei auch andere Greifvögel als Falken eingesetzt.

Die Falknerei wurde in 2010 für die Länder Belgien, Frankreich, Korea, Mongolei, Marokko, Katar, Österreich, Saudi-Arabien, Spanien, Syrien, Tschechien, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. In Deutschland wurde die Falknerei 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Die Beizjagd (von mhd. beizen ,beißen machen‘, ,beißen lassen‘; s.a. indoarisch baz, Falke) entstand vermutlich vor etwa 3.500 Jahren in Zentralasien. Sie war für die deckungslose Steppe eine zweckmäßige Jagdform.

Ob antike Ägypter die Beizjagd ausübten, ist unklar. In Abydos wurde eine Grabstätte mit einbalsamierten Falken entdeckt. Die Falken-Mumien sind in Leinen eingewickelt und haben in großen, ovalen Tonsarkophagen gelegen, einige von ihnen mit goldverzierten Masken. Auch sind intakte Falkeneier gefunden worden. Die oberste Gottheit war in Ägypten Horus, der Falke. Ein assyrisches Relief in den Ruinen von Khorsabad aus dem Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. zeigt möglicherweise die Falknerei, also einen Falkner mit einem Falken auf der Faust.

Quelle: Wikipedia